Ligurische Bucht mit pastellfarbenen Häusern, Pinien und ankernden Booten im Abendlicht

Reiseziel No. 03Ligurien, Italien

Portofino

Ein Hafen von der Grösse eines Platzes, umgeben von Pinien.

Portofino ist klein: ein halbrunder Hafen, ein paar Gassen, dahinter sofort Wald. Tagsüber kommen die Boote, gegen sieben leert sich der Ort, und übrig bleibt eine Bucht mit Glockenschlag und Zikaden.

Wer hier wohnt, wohnt meist oben — in den Hügeln zwischen Pinien, mit Blick auf den Hafen und einem Weg hinunter, den man abends gern zu Fuss geht. Die Küstenorte nebenan, Santa Margherita und Camogli, sind alltäglicher und für ein Mittagessen oft die bessere Wahl.

Warum wir diesen Ort mögen

Drei Gründe

  1. 01

    Weil der Naturpark direkt hinter dem Ort beginnt: Wege nach San Fruttuoso, die kaum jemand geht.

  2. 02

    Weil das Baden hier von Felsen und Plattformen stattfindet, nicht von Stränden — das hält die Küste ruhig.

  3. 03

    Weil es eine der wenigen Adressen an der Riviera ist, an der Grandezza und Dorf noch nebeneinander bestehen.

Zum Planen

Beste Reisezeit
Ende Mai bis Anfang Juli, September
Der Juni bringt warmes Wasser bei noch überschaubarem Andrang, der September ist die ruhigste gute Zeit. August ist voll und teuer; viele Häuser schliessen von November bis März.
Empfohlene Dauer
Drei bis vier Nächte
Drei Nächte genügen für Bucht, Wanderung und zwei lange Mittagessen. Länger, wenn Sie ein Boot nehmen und die Küste bis in die Cinque Terre abfahren möchten.
Pure Voyage NoteDestination Note

Was übersehen Reisende hier?

Die Tageszeiten. Zwischen elf und siebzehn Uhr füllt sich der Hafen mit Tagesgästen; morgens und nach dem frühen Abend gehört der Ort wieder sich selbst. Ebenso unterschätzt: der Fußweg nach San Fruttuoso und die Boote nach Camogli. Wer nur zwei Nächte bleibt, sollte mindestens einen Vormittag auf dem Wasser einplanen.

Notiert von Pure Voyage

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