DestinationenJuni 2026

Toskana jenseits von Florenz

Val d'Orcia, Maremma, Casentino: drei Landschaften, die eine zweite Toskana-Reise tragen.

6 Minuten

Historischer Palazzo mit Garten im weichen toskanischen Morgenlicht

Die erste Toskana-Reise führt fast immer nach Florenz und Siena. Die zweite ist oft die bessere, weil sie sich Zeit für Landschaften nimmt, die keine Warteschlangen kennen.

Val d'Orcia

Die bekannteste der drei Landschaften und dennoch weit ruhiger als die Städte. Pienza, Montalcino, San Quirico — an einem Tag zu verbinden, an drei Tagen zu geniessen. Die Zeit vor acht Uhr morgens gehört hier den Fotografen und den Bauern.

Maremma

Der Süden der Region: Pinienwälder, heisse Quellen, ein Meer, das nicht auf Postkarten passt. Wer Strand und Landschaft verbinden möchte, findet hier die unaufgeregteste Variante der Toskana.

Casentino

Wälder, Klöster, kaum internationale Gäste. Für eine dritte oder vierte Reise, wenn die bekannten Orte abgehakt sind und man wissen möchte, wie sich die Region ohne Publikum anfühlt.

Eine gute Reihenfolge: zwei Nächte Stadt, danach eine Woche Land. Nicht umgekehrt.

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Wo lohnt es sich, länger zu bleiben?

In der Maremma und im Val d'Orcia. Beide verlangen Zeit, weil die Wege lang und die Orte klein sind — Tagesausflüge werden ihnen nicht gerecht. Planen Sie drei Nächte pro Region und einen Tag ohne Programm. Restaurants auf dem Land schließen mittags früh; reservieren Sie, auch wenn es leer aussieht.

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