Reisen — Mai 2026
Warum Afrika langsam bereist werden sollte
Drei Camps in zehn Tagen sind eine verbreitete Empfehlung. Wir raten fast immer zu zweien.
7 Minuten

Die meisten Safari-Reisen scheitern nicht an den Camps, sondern am Zeitplan. Jeder Wechsel kostet einen halben Tag, einen Flug und die Vertrautheit mit einem Guide, die sich erst ab der dritten gemeinsamen Ausfahrt einstellt.
Warum vier Nächte pro Camp der Unterschied sind
Ab der dritten Nacht verändert sich die Reise. Man kennt das Gelände, der Guide kennt die eigenen Interessen, und die Ausfahrten werden spezifischer. Wer nach zwei Nächten weiterreist, sieht viel und erlebt wenig.
Kombinationen, die sich lohnen
Sabi Sand oder Kruger für die Tierbeobachtung, danach eine zweite Landschaft mit anderem Charakter: Ruanda für die Gorillas, Botswana für das Wasser des Okavango, oder Kapstadt als ruhiger Abschluss.
Kapstadt vor und nach einer Safari ist die Route, die wir am häufigsten empfehlen — zwei Nächte an beiden Enden machen aus einer langen Reise eine durchdachte.
Reisezeit
Die Trockenzeit von Mai bis Oktober bleibt die verlässlichste Wahl für Tierbeobachtungen. Die grünen Monate sind schöner fotografiert und schwieriger zu bereisen.
Weniger Ortswechsel, längere Aufenthalte, ein guter Guide: Das ist der grösste Unterschied, den man an einer Safari-Planung machen kann.


