Salon des Rosewood Villa Magna in Madrid mit dunkler Wand voller gerahmter Porträts, samtenen Sesseln und warmem Lampenlicht

Paseo de la Castellana — Madrid, Spanien

Das Wohnzimmer, das Madrid für sich behalten hat

Seit 1972 steht dieses Haus an der Castellana, und die Stadt behandelt es bis heute wie ihre eigene gute Stube. Spanisches Holz, spanischer Stein, spanische Maler — und abends Madrilenen an der Bar, was für ein Hotel der verlässlichste Beweis seiner Qualität ist.

Eine Einführung

Madrid beginnt spät und meint es ernst.

Der Paseo de la Castellana ist keine hübsche Straße. Er ist breit, er arbeitet, er führt Banken, Botschaften und Platanen in einer Reihe. Genau deshalb funktioniert diese Adresse: Sie liegt nicht in einer Kulisse, sondern mitten in der Stadt, die sie beschreibt. Zum Prado läuft man, nach Salamanca braucht man zehn Minuten, und der Retiro ist nah genug für den Morgen, an dem man nichts vorhat.

Nach der Renovierung ist das Haus wieder das, was es in den Siebzigern war — der Ort, an dem Madrid sich verabredet. Man erkennt es daran, wer nachmittags in den Sesseln sitzt: nicht nur Gäste, sondern Leute, die hier wohnen. Ein Hotel, das die eigene Stadt anzieht, hat den schwierigsten Teil bereits gelöst.

Wer zum ersten Mal kommt, sollte den ersten Abend nicht verplanen. Ein Wermut, ein paar gebratene Gerichte, danach ein Spaziergang, bei dem die Stadt gerade erst wach wird. In Madrid wird nichts vor zehn wirklich interessant.

Grand Premier Castellana im Rosewood Villa Magna: helles Zimmer mit Kassettendecke, roter Wandfläche und Fenstern zum Boulevard

Zimmer & Suiten

Große Fenster, ruhige Räume, echte Schreibtische

Die Grand Premier Castellana zur Straßenseite sind die Zimmer, die wir zuerst anfragen: hohe Decken, viel Tageslicht, Blick in die Baumkronen des Boulevards. Die Farbigkeit ist spanisch — gebranntes Rot, warmes Holz, ein Fischgrätboden, der eher an eine Wohnung als an ein Hotel denken lässt.

Wer länger bleibt, ist in einer Suite besser aufgehoben: getrennter Wohnraum, Platz für ein spätes Frühstück zu zweit und die Möglichkeit, den Tag nicht am Bettrand zu beginnen.

Wohnbereich einer Suite im Rosewood Villa Magna mit Sofa, Sesseln, Bücherwand und Blick zum Paseo de la Castellana
Marmorbad einer Suite im Rosewood Villa Magna mit freistehender Wanne und Blick über die Dächer Madrids
Amós im Rosewood Villa Magna: Bar unter einem Gewölbebogen mit Weinvitrinen, Marmortresen und grünen Barhockern

Kulinarik

Vier Adressen, in die auch die Stadt geht

Amós ist die ernsthafteste Küche im Haus — kastilisch grundiert, produktgetrieben, ohne Effekthascherei. Reservieren Sie früh; die Nachfrage kommt aus Madrid selbst.

Las Brasas de Castellana arbeitet mit Feuer und Holzkohle und ist die richtige Wahl für einen langen, unkomplizierten Abend. Flor y Nata ist der Ort für den Vormittag: Kaffee, Gebäck, ein spätes Frühstück im Stehen.

Und dann Tarde-O, die Bar. Wermut zur richtigen Stunde, gute Cocktails, Gespräche an Nebentischen, die nichts mit Reisen zu tun haben. Genau dort merkt man, dass dieses Haus zur Stadt gehört.

Las Brasas de Castellana im Rosewood Villa Magna: Speiseraum mit hohen Fenstern zum Boulevard und gedeckten Tischen
Fitnessbereich des Rosewood Villa Magna mit Geräten, Holzboden und gemustertem Wandpaneel

Wellbeing

Genug, um die Stadt auszuhalten

Kein Kurbetrieb, sondern ein sehr gut ausgestatteter Bereich für die halbe Stunde am Morgen: Geräte auf aktuellem Stand, Personal Training auf Wunsch, danach Behandlungen, die eher entspannen als kurieren wollen.

Für Madrid ist das die richtige Dosierung. Die Stadt beginnt ohnehin spät — man braucht vor allem einen Ort, an dem man die späte Nacht wieder abschütteln kann.

Galerie

  • Die Bar des Rosewood Villa Magna in Madrid mit tiefblauem Tresen, Messingdetails und niedrigen Sesseln
    Tarde-O, kurz vor acht
  • Flor y Nata im Rosewood Villa Magna: heller Marmorraum mit begrünter Wand, Gebäckvitrine und Barhockern
    Flor y Nata, am Vormittag
  • Detail einer Suite im Rosewood Villa Magna: beleuchtete Holznische mit Gläsern, Karaffen und Kaffeemaschine
    Die Nische, an der der Tag beginnt

Eine Notiz vom Team

Kommen Sie im Mai oder Ende September. Bleiben Sie drei Nächte. Essen Sie spät.

Ein Vormittag im Prado, bevor die Gruppen kommen, ein langer Mittagstisch, eine Siesta ohne schlechtes Gewissen und abends ein Tisch, der erst um halb elf beginnt. Fragen Sie nach einem Zimmer zur Castellana — der Boulevard ist ruhiger, als er aussieht, und das Licht in den Platanen ist der Grund, weshalb man dieses Zimmer behält.

Das Pure-Voyage-Team

Eine persönliche Anfrage

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Wenn Madrid als nächste Stadt in Frage kommt, gestalten wir den Aufenthalt gern persönlich für Sie — vom Zimmer zur Castellana bis zu den Tischen, die sich nicht online reservieren lassen.

Ein früher Prado-Vormittag mit jemandem, der die Sammlung kennt, ein Nachmittag in Salamanca, Wermut zur richtigen Stunde, ein Abend beim Feuer und, wenn Sie mögen, ein Tag in Toledo oder in den Weinbergen der Ribera.

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