Zelte von Cottar's 1920s Camp im Schatten alter Bäume am Rand der Mara

Olderkesi — Masai Mara, Kenia

Safari, wie sie eine Familie seit fünf Generationen versteht

Ein Camp im Stil der zwanziger Jahre an der Grenze zur Serengeti — in einer privaten Konzession, in der man nachts fahren und zu Fuß gehen darf.

Warum wir es empfehlen

Der Unterschied liegt hier nicht im Zelt, sondern im Gelände.

Cottar's liegt nicht im Nationalreservat, sondern in der eigenen Olderkesi-Konzession im Süden der Mara. Das ändert den Tag grundlegend: keine Fahrzeugkolonnen an einer Sichtung, dafür Nachtpirsch, Buschgänge und die Freiheit, auch einmal abseits der Wege zu bleiben.

Die Familie Cottar führt Safaris in Ostafrika seit 1919. Diese Kontinuität merkt man an den Guides und Fährtenlesern, die zum Teil aus den Nachbardörfern kommen und ihr Gebiet kennen wie einen Garten. Wer verstehen will, was er sieht, ist hier richtiger als in jeder Lodge mit größerem Spa.

Und der Ton stimmt: neun Zelte, Kristall und Leinen im Mess Tent, aber kein Museum. Es wird geritten, gelaufen, gefahren und abends am Feuer geredet — die Ausstattung ordnet sich dem Tag unter, nicht umgekehrt.

Gedeckte Tafel unter Bäumen im Camp am späten Nachmittag

Das Camp

Neun Zelte im Schatten alter Bäume

Das Camp steht an einem Waldrand mit Blick über die Ebene. Die Zelte sind weit auseinandergesetzt, jedes mit Veranda, Ankleide und Bad; Kupfer, Messing, Leinen — die Ausstattung folgt der Zeit, aus der die Idee stammt.

Nachts hört man Hyänen und gelegentlich Löwen. Zum Zelt begleitet Sie ein Maasai-Askari, das gehört hier zum Abend wie der Sundowner.

Mess Tent mit langer Tafel, Kristall und Leinen

Am Tag

Fährten lesen, statt Sichtungen abarbeiten

Die Tage lassen sich frei einteilen: früh raus zur besten Stunde, ein langer Buschgang mit einem Maasai-Guide, Frühstück im Gelände, nachmittags Fahrt in Richtung Serengeti-Grenze.

Zwischen Juli und Oktober zieht die Migration durch die Region; die Konzession liegt so, dass man die Flussübergänge erreichen kann, ohne den ganzen Tag im Wagen zu sitzen.

Pool des Camps mit Blick über die Ebene

Am Abend

Ein gedeckter Tisch mitten im Nichts

Gegessen wird gemeinsam im Mess Tent oder unter freiem Himmel, je nach Abend und Wetter. Die Küche ist bodenständig und gut, nichts daran ist auf Effekt gebaut.

Danach das Feuer, ein Whisky, und ein Himmel, der ohne jede Lichtquelle auskommt.

Wohnen

Unsere Empfehlung: das Familienzelt am Waldrand — oder die Bush Villa, wenn Sie länger bleiben.

Die klassischen Zelte reichen für Paare vollkommen; das Familienzelt am Waldrand liegt am ruhigsten und hat den weitesten Blick. Wer mit Kindern oder zu mehreren reist, nimmt die Bush Villa: eigenes Haus, eigener Pool, eigenes Fahrzeug und eigenes Team — das ist die entspannteste Art, hier eine Woche zu verbringen.

Schlafzelt im Stil der zwanziger Jahre mit Messingbett und Teppichen
Zelt für zwei mit eigener Veranda über der Ebene

Impressionen

Elefantenherde in der Ebene vor dem Camp
Sundowner-Bar unter einem Baum in der Abendsonne
Sternenhimmel über den Zelten der Masai Mara

Fotografie: Cottar's 1920s Camp

Unsere Einschätzung

Für wen — und wann

  • Passt zu Reisenden, denen Guiding und Gelände wichtiger sind als Ausstattung.
  • Passt zu Familien: die Bush Villa nimmt dem Camp jede Enge.
  • Passt weniger, wenn Sie ein Lodge-Gebäude mit Klimaanlage und Spa erwarten.
  • Beste Zeit: Juli bis Oktober für die Migration, Januar bis März für grüne Ebenen und junge Tiere.
  • Vier Nächte sind das Minimum, fünf bis sechs die bessere Wahl — gern kombiniert mit Laikipia oder der Küste.

Lage

Wo das Haus liegt

Die Konzession liegt im äußersten Süden der Mara, direkt an der Grenze zur Serengeti — der ruhigste Teil des Ökosystems.

Anreise
Buschflug ab Nairobi Wilson, rund 45 Minuten, dann 20 Minuten mit dem Wagen.
Internationaler Flughafen
Nairobi (NBO); Anschluss am selben Tag ist gut planbar.
In Reichweite
Serengeti-Grenze, Loita Hills und die Maasai-Dörfer der Konzession.
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Kartendaten: Google Maps

Eine persönliche Anfrage

Lassen Sie uns Ihre Tage in der Mara planen

Wir stimmen Zeltwahl, Buschflüge und die Anzahl der Nächte auf Ihre Reisezeit ab.

Häufig verbinden wir Cottar's mit Laikipia, dem Norden Tansanias oder ein paar Tagen an der kenianischen Küste.

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So arbeiten wir — der Ablauf im Detail

Preisrahmen

Was eine Reise in Safari ungefähr kostet

ab etwa 900 € pro Person und Nacht
1.400 bis 2.800 € inklusive Pirschfahrten und Verpflegung

Safaripreise sind Vollpreise: Fahrten, Guide, Essen und Getränke sind meist enthalten.

Richtwerte pro Person und Nacht im Doppelzimmer, ohne Flüge. Kein Angebot — eine Orientierung vor dem ersten Gespräch.

Name und E-Mail genügen für den ersten Schritt. Alles Weitere klären wir im Gespräch.

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